Heute versendet bei Bestellung bis 15 Uhr ab Lager
Unsere Mychem Chlordioxid-Lösung wird neu mit der Gaseinleitungs-Verfahren hergestellt. Die Methode zur Herstellung von CDL für die beste Qualität und Reinheit.

Resultate unserer ersten Charge vom 08.03.2026 (die Werte können von Charge zu Charge minimal abweichen):
- Konzentration: 3010 ppm
- Leitwert: 24 µS/cm
- pH-Wert: pH 6,2
Wasser ist das am häufigsten eingesetzte Lösungs- und Verdünnungsmittel in chemischen und technischen Prozessen. Doch normales Leitungswasser enthält:
• gelöste Salze
• Mineralien
• organische Spurenstoffe
• Mikroverunreinigungen
Diese Bestandteile beeinflussen Reaktionsverhalten, Stabilität und Messgenauigkeit.
Je reiner das Ausgangswasser, desto:
• stabiler bleibt die Zielkonzentration
• geringer sind unerwünschte Nebenreaktionen
• niedriger ist die Leitfähigkeit
• reproduzierbarer ist das Endergebnis
Hochwertige Lösungen beginnen daher immer mit kontrollierter Wasseraufbereitung.
Eine mehrstufige Wasseraufbereitung verbessert die chemische Ausgangsbasis deutlich. Typische Schritte sind:
1. Vollentsalzung (Demineralisierung)
Bei der Vollentsalzung werden nahezu alle gelösten Ionen entfernt. Dazu gehören beispielsweise Calcium, Magnesium, Natrium oder Chlorid.
Vorteil: Sehr niedrige Leitfähigkeit und minimale Salzbelastung.
2. Feinstfiltration (z. B. 3 µm)
Mechanische Filter entfernen Partikel, Schwebstoffe und mikroskopische Rückstände.
Vorteil: Klare Lösung ohne Feststoffverunreinigungen.
3. Aktivkohle-Reinigung
Aktivkohle bindet organische Stoffe, Gerüche und viele chemische Spurenverbindungen.
Vorteil: Reduzierte organische Belastung und verbesserte chemische Stabilität.
ppm (parts per million) bedeutet „Teile pro Million“.
Beispiel:
3000 ppm entsprechen 0,3 % Wirkstoffanteil in einer Lösung.
Wichtig zu verstehen:
ppm beschreibt ausschließlich die Konzentration – nicht die Reinheit. Eine Lösung kann eine hohe Konzentration haben, aber dennoch durch Verunreinigungen im Ausgangswasser beeinträchtigt sein. Deshalb sollten ppm-Werte immer im Zusammenhang mit weiteren Qualitätsparametern betrachtet werden.
Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder basisch eine Lösung ist.
• pH 7 → neutral
• pH < 7 → sauer
• pH > 7 → basisch
Der pH-Wert beeinflusst:
• chemische Reaktivität (Fähigkeit eines Stoffes, chemische Reaktionen einzugehen)
• Stabilität
• Materialverträglichkeit
• Lagerfähigkeit
Bereits kleine Abweichungen können bei empfindlichen Lösungen erhebliche Unterschiede bewirken.
Die elektrische Leitfähigkeit misst die Menge gelöster Ionen in einer Flüssigkeit.
Einheit: Mikrosiemens pro Zentimeter (µS/cm)
Zum Vergleich:
• Leitungswasser: ca. 200–800 µS/cm
• Hochreines Wasser: unter 30 µS/cm
Je niedriger der Leitwert, desto geringer ist die Ionenbelastung.
Eine geringe Leitfähigkeit ist daher ein starkes Indiz für:
• effektive Vollentsalzung
• saubere Prozessführung
• minimierte Fremdionen
Ein einzelner Messwert reicht nicht aus.
Erst die Kombination aus:
• Konzentration (ppm)
• pH-Wert
• Leitfähigkeit (µS/cm)
• dokumentierter Wasseraufbereitung
liefert ein vollständiges Bild über die Qualität einer Lösung.
Wer reproduzierbare Ergebnisse erzielen möchte, muss daher alle Parameter systematisch überwachen.
Ob in Labor, Technik oder industrieller Anwendung – die Grundlage hochwertiger Lösungen ist kontrollierte Wasserreinheit.
ppm, pH-Wert und Leitfähigkeit sind keine abstrakten Laborzahlen, sondern messbare Qualitätsindikatoren.
Wer diese Werte versteht und konsequent optimiert, setzt neue Standards in der Prozesssicherheit und Produktqualität.